Herzlich Willkommen beim INA-CHOR DRESDEN e.V.
VEREIN
Satzung
§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen „INA-Chor Dresden e.V.“
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Dresden und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Dresden eingetragen.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
(2) Zweck des Vereins ist
–  die Förderung der sozialen und kulturellen Integration von Zuwanderern (insbesondere Aussiedler und Ausländer unterschiedlicher Nationalität und Konfession aus den Nachfolgestaaten der UdSSR);
–  die Förderung der Völkerverständigung und eines von Toleranz , gegenseitigem Verständnis und gegenseitiger Achtung geprägten Zusammenlebens aller Bürger dieses Landes;
–  die Schaffung von Gelegenheiten zur Kommunikation und kulturellen Betätigung;
–  die Förderung der selbstbewussten, aktiven Teilnahme der Aussiedler und ausländischen Zuwanderer am gesellschaftlichen Leben durch „Hilfe zur Selbsthilfe“;
–  die Pflege und Vermittlung der Folklore der Herkunftsländer der Mitglieder des Vereins als Beitrag zum interkulturellen Leben unserer Stadt.
  Der Verein ist unabhängig und selbständig tätig und arbeitet ohne parteipolitische und konfessionelle Bindung.
(3) Der Zweck des Vereins wird durch folgendes erreicht:
–  die Weiterführung der Arbeit des seit 1999 existierenden INA-Projekts mit dem INA-Chor, bisher Interessengruppe im Verband für Vorruhestand und aktives Alter „JAHRESRINGE“ Dresden e. V. Die Programmschwerpunkte des INA-Chors, dem vorwiegend Aussiedler und Ausländer aus den Nachfolgestaaten der UdSSR, sowie auch einheimische Bürgerinnen und Bürger angehören, sind die russische, osteuropäische und deutsche Folklore.
–  die Entwicklung und Festigung der deutschen Sprachkenntnisse. Die Beschäftigung mit dem deutschen Volkslied trägt zum besseren Verständnis der deutschen Sprachkultur, der Mentalität und der Traditionen des deutschen Volkes bei.
–  die Schaffung von Möglichkeiten zur Entwicklung und Vervollkomm- nung der künstlerischen Anlagen und Fähigkeiten der Vereinsmitglieder unter professioneller Anleitung;
–  die Entwicklung unterschiedlicher Formen des Vereinslebens, die dazu beitragen, gemeinschaftliche Aktivitäten zu fördern, die Lebensfreude der Mitglieder zu erhöhen, ihre Motivation für eine aktive gesellschaftliche Betätigung positiv zu beeinflussen, sowie der Vereinsamung und Isolation insbesondere der älteren und der nicht in den Arbeitsprozess integrierten Mitglieder zu begegnen;
–  die Pflege regelmäßiger Kontakte und vielseitiger Formen der Kommunikation mit der einheimischen Bevölkerung bei Konzerten, Begegnungen, Gesprächsrunden u.ä.;
(4) Der Verein ist offen für alle, die in ihm eine Stätte der Kommunikation, des Miteinander, der Geborgenheit , der sozialen Integration und der aktiven gesellschaftlichen Betätigung sehen.
  Der Verein versteht sich als Interessenvertreter seiner Mitglieder . Er setzt sich für die Ausprägung eines selbstbestimmten Lebens durch Hilfe zur Selbsthilfe, für Toleranz und verständnisvolles Miteinander ein und wendet sich entschieden gegen Anzeichen sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde.
  Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt der Verein seine Mitglieder bei der Aufnahme von Tätigkeiten.
(5) Im Rahmen der satzungsgemäßen Zwecke kann der Verein sein Aufgabenspektrum erweitern und verschiedene Interessengruppen bilden.
(6) Entsprechend seiner Zielstellung arbeitet der Verein mit anderen Vereinen und Organisationen zusammen.
§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt im Rahmen von §2 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
(3) Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
(4) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins kann jeder werden,
–  der die Satzung des Vereins anerkennt und seine Ziele vertritt,
–  der unter Beachtung der Satzung bereit ist zur aktiven Mitarbeit im Rahmen der vom Verein angebotenen Möglichkeiten.
  Juristische Personen können die Mitgliedschaft erwerben. Sie haben einen Vertreter namentlich zu benennen.
(2) Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(3) Die Mitgliedschaft erlischt durch
–  Austritt, der dem Vorstand im Voraus schriftlich anzukündigen ist;
–  Ausschluss durch den Vorstand mit Stimmenmehrheit bei groben Verstößen gegen Zwecke und Aufgaben des Vereins, oder wenn durch die Mitgliedschaft das Ansehen des Vereins geschädigt wird. Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss muss dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden;
–  Streichung, wenn der Beitragsrückstand trotz Mahnung ein Jahr und länger beträgt. In begründeten Ausnahmefällen kann der Vorstand eine davon abweichende Regelung beschließen.
–  im Todesfall.
–  Bei juristischen Personen erlischt die Mitgliedschaft durch deren Auflösung.
(4) Förderer des Vereins können juristische und natürliche Personen sein.
§ 5 Finanzierung
(1) Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuwendungen und sonstigen Einnahmen.
(2) Es wird eine Aufnahmegebühr und ein monatlicher Mitgliedsbeitrag erhoben. Höhe, Fälligkeit und Zahlweise der Beiträge werden in einer vom Vorstand zu erarbeitenden und von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Finanzrichtlinie geregelt. Für jene Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Vereinsgründung bereits Mitglieder des INA-Chors im Verband der Jahresringe Dresden e.V.waren, entfällt die Zahlung einer Aufnahmegebühr.
(3) Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes eine zusätzliche Umlage beschließen, um unvorhersehbare Ausgaben zu begleichen.
(4) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Über die Verwendung der Mittel entscheidet der Vorstand auf der Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
(5) Die ordentliche Haushaltführung obliegt dem Schatzmeister.
(6) Die Revision ist durch 2 Revisoren mindestens jährlich durchzuführen. Die Revisoren dürfen weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören.
(7) Auslagen, die Vorstandsmitgliedern oder vom Vorstand beauftragten Mitgliedern des Vereins bei der Wahrnehmung von Vereinsaufgaben entstehen, sind ihnen zu erstatten.
§ 6 Organe des Vereins
  Organe des Vereins sind
–  die Mitgliederversammlung
–  der Vorstand
–  die Revisionskommission
§ 7 Die Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins.
(2) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für
–  die Wahl des Vorstandes und die Wahl der Revisionskommission
–  die Entgegennahme und Bestätigung des jährlichen Rechenschaftsberichtes (Kassenprüfungs-, Sachprüfungs-, und Tätigkeitsbericht)
–  die Entlastung des Vorstandes bei Wahlversammlungen
–  die Beschlussfassung über die Finanzrichtlinie und die Verwendung der Mittel des Vereins
–  die Beschlussfassung über Satzungsänderungen
–  die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
(3) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen. Die Einladung zu der Jahresversammlung muss mindestens zwei Wochen im Voraus mit Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen.
Weitere Mitgliederversammlungen sind im Bedarfsfalle auf Beschluss des Vorstandes oder auf Verlangen durch ein Drittel der Mitglieder durchzuführen.
(4) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der Mitglieder anwesend sind.
(5) Die Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins bedürfen der Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. In allen anderen Angelegenheiten beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist die Abstimmung zu wiederholen bzw. gilt ein Antrag als abgelehnt.
§ 8 Der Vorstand
(1) Der Vorstand leitet die Arbeit des Vereins.
Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Der Vorstand wird grundsätzlich für die Dauer von einem Jahr gewählt.
Vorsitzender, Stellvertreter und Schatzmeister des Vereins werden von der Mitgliederversammlung in einem gesonderten Wahlgang gewählt.
Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.
Der Vorstand kann Mitglieder des Vereins mit der Bearbeitung bestimmter Aufgabengebiete betrauen und Beisitzer benennen.
(2) Dem Vorstand im Sinne von §26 BGB gehören an:
  – der 1. Vorsitzende
  – der 2. Vorsitzende (Stellvertreter des 1. Vorsitzenden)
  – der Schatzmeister.
  Jeweils 2 von ihnen sind gemeinsam vertretungsberechtigt.
Es können bis zu 5 weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden.
(3) Nach Ablauf der Wahlperiode bleibt der Vorstand bis zur Neuwahl des neuen Vorstands im Amt.
(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt aus, ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied für die restliche Amtsdauer des Ausscheidenden zu benennen.
(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit. Die Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden des Vereins zu unterzeichnen.
(6) Die Vorstandsmitglieder werden von der Haftung gegenüber dem Verein und gegenüber Dritten freigestellt. Hiervon ausgenommen sind Ansprüche gegen den Verein wegen vorsätzlicher Pflichtverletzung und grober Fahrlässigkeit.
(7) Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.
§ 9 Beschlussniederschriften
(1) Über die Mitgliederversammlungen sind Beschlussniederschriften anzufertigen. Diese sind vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
(2) Über jede Vorstandssitzung ist eine Beschlussniederschrift anzufertigen. Sie ist vom Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
§ 10 Satzungsänderung
(1) Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertel-Mehrheit der auf der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann auf der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt waren.
(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt werden.
§ 11 Auflösung des Vereins
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Es müssen mindestens Dreiviertel der anwesenden Mitglieder der Auflösung zustimmen.
(2) Diese Mitgliederversammlung ist schriftlich mit einer Frist von vier Wochen vor dem Termin unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen.
(3) Im Falle der Auflösung des Vereins darf das Vermögen nur zu einem gemeinnützigen, steuerbegünstigten Zweck verwendet werden, der mit den Zielen des bisherigen Vereins in Übereinstimmung steht.
(4) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.